„Zertifizierte(r) Fördermittelberater(in) (FH)“

Die erste Hochschulausbildung zum Thema Fördermittel

Möchten Sie auch komplexe Mandate sicher zum Erfolg führen? Nebenberuflich studieren – Ihr Studienplatz wartet!

  • Klares Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Beratern!

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Alle Felder müssen ausgefüllt werden.

Einige Sätze zum Studiengang

Warum eine Ausbildung zum Fördermittelberater an der Zeit ist

Das möchten wir ändern

Der Bundesverband Kapital für den Mittelstand e.V. (BKM) und die Fachhochschule Kaiserslautern

Seit Herbst 2014 bietet der Bundesverband Kapital für den Mittelstand e. V. (BKM) zusammen mit der Fachhochschule Kaiserslautern eine Ausbildung zum Fördermittelberater an.

Warum eigentlich?

Es gab in Deutschland keine Hochschulausbildung zum Fördermittelberater, die nach wissenschaftlichen Erkenntnissen vorgeht und die alle Bereiche der staatlichen Förderung abdeckt. Es gibt in Deutschland Regionen, in denen so gut wie keine Fördermittel beantragt werden, weil es hierzu keine ausreichenden Informationen gibt. Der Zertifikatsstudiengang „Zertifizierte(r) Fördermittelberater(in) (FH)“ schließt diese Lücke und bietet Personen aus dem Bereich der Unternehmensfinanzierung eine ausreichende Qualifizierung, die eine operative, taktische und strategische Umsetzung im Bereich der Unternehmensfinanzierung ermöglicht. Damit geht der Zertifikatsstudiengang über alle anderen Schulungsangebote im Bereich der Fördermittel weit hinaus.

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Auf einen Blick

Hier finden Sie alle Informationen zum Studiengang

Studieren kann jeder, der die erforderlichen Vorkenntnisse durch ein Hochschulstudium oder durch mindestens ein Jahr einschlägige Berufstätigkeit im Bereich Unternehmensfinanzierung erworben hat.
Das Studium dauert zwei Semester (ein Jahr) und ist auf acht Module angelegt. Es werden vier Module pro Semester gelehrt.
Die Module sind so terminiert, dass ein nebenberufliches Studium möglich ist.
Die einzelnen Module haben jeweils einen Workload von 74 Stunden. Davon sind 24 Stunden Kontaktzeit, 48 Stunden Selbststudium und 2 Stunden Prüfung.
Die Präsenzveranstaltungen finden jeweils von Mittwoch bis Freitag überwiegend in der Hochschule Zweibrücken und im TIG Technologie- und Innovationszentrum in Gießen statt. Zwei Module finden im Raum Köln-Bonn stattfinden, weil dort zahlreiche Förderstellen und Ministerien angesiedelt sind, deren Experten in das Studium eingebunden werden sollen.
Nach bestandenen Einzelprüfungen erhält jeder Student ein Hochschulzertifikat als „Zertifizierte(r) Fördermittelberater(in) (FH)“ mit der entsprechenden Abschlussnote als Durchschnitt der Einzelprüfungen.
Für beide Semester zusammen wird eine Ausbildungsgebühr von 9.450 Euro erhoben. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir gehen jetzt zum Herbstsemester 2015 von 12 Studierenden aus und wollen grundsätzlich nicht mehr als 20 Studierende in einem Jahrgang haben, um die individuelle Betreuung zu gewährleisten.
Wir als Hochschule und der Bundesverband Kapital für den Mittelstand e. V. sind beide nicht auf Profit ausgerichtet und setzen die Mittel für die Studierenden ein. So übernimmt der BKM die Mehrkosten für Spezialreferenten, die man sonst niemals an einer Hochschule antreffen würde. Die Besonderheit bei dieser Ausbildung ist das Zusatzmodul für reale Beantragungsprojekte während des Studiums. Hier können sich die Studierenden durch eine Beantragung begleiten lassen. So könnte die Ausbildungsgebühr während des Studiums verdient werden. Die Studierenden lernen dabei das erworbene Wissen einzusetzen und worauf in Beantragungsprojekten zu achten ist.
Tragen Sie sich bitte oben auf dieser Seite ein. Wir nehmen umgehend mit Ihnen Kontakt auf.

Ziele, Ansätze und Module

Es soll die vollständige Breite des Themas vermittelt werden

Sie können die Fakten, Begriffe und Definitionen der öffentlichen Förderung wiedergeben
Sie kennen die Grundlagen öffentlicher Finanzierungen aus der Sicht der Fördergeber und der Unternehmen.

Welche Inhalte werden vermittelt?

Anlässe der Unternehmensfinanzierung
Anlässe der öffentlichen Fördermittelfinanzierung
Arten der öffentlichen Fördermittelfinanzierung
Grundsätzliche Betrachtungsweisen der Finanzierung unabhängig von der einzelnen Unternehmenssituation
Markt- und Unternehmensentwicklung als zwei von mehreren relevanten Dimensionen in der Betrachtung der Unternehmensfinanzierung
Berücksichtigung branchenspezifischer und regionaler Unterschiede bei der Unternehmensfinanzierung
Sie lernen verschiedene Finanzierungsarten für Unternehmen kennen
Sie wissen über die wichtigsten Finanzierungsrisiken Bescheid
Sie wissen, welche Sicherheiten in der Finanzierung möglich und sinnvoll sind
Sie kennen Einflüsse anderer Unternehmensziele (nicht Finanzziele) auf die Finanzierung der Unternehmung
Sie verfügen über einen Überblick über Zusammenhänge und Wechselwirkungen im Finanzierungskontext

Welche Inhalte werden vermittelt?

Kapitalbedarfsermittlung
Finanzierungsziele
Effekte der Unternehmensfinanzierung
Arten der Unternehmensfinanzierung
Risiken der Unternehmensfinanzierung und damit verbundene Absicherungsmöglichkeiten
Synchronisation von Finanzierungsmöglichkeiten und Unternehmenszielen
Finanzziele (Liquidität – operativ, Gewinn – taktisch, Wert – strategisch) und die konkurrierenden Elemente dieser Ziele, unter Berücksichtigung der unterstützenden Bereiche der Teilziele und deren behindernde Bereiche.
Sie verknüpfen theoretisches Wissen mit der Praxis der Unternehmensfinanzierung und ermitteln die die finanzielle Stabilität eines Unternehmens
Sie ermitteln und minimieren Finanzierungsrisiken und ermitteln die Kapitaldienstfähigkeit
Sie können relevante Informationen beschaffen, aufbereiten und verarbeiten
Sie verfügen über Teamfähigkeit und können diese einsetzen
Sie können Moderations- und Gruppenarbeitstechniken einsetzen

Welche Inhalte werden vermittelt?

Phase 1 (Vorprüfung): Zielermittlung, Kurzanalyse, Vorprüfung der Finanzierung, Vorprüfung vorhandener Unterlagen, Konklusion
Phase 2 (Vorplanung): „Die Firmenakte“, „Die Vorhabensakte“, Datenerfassung, Ist- Analysen, Eigenmittelberechnung, Kapitalbedarfsermittlung, Sicherheitenermittlung, Finanzierungsvorplanung, Zielüberprüfung
Phase 3 (Konzept): Inhalte des Konzepts, Außenwirkung, Innenwirkung, Zielüberprüfung
Sie verstehen das Vorgehen bei der Fördermittelrecherche
Sie kennen verschiedene Recherchesysteme
Sie verstehen die relevanten Richtlinien
Sie können die Bemessungsgrundlagen ermitteln
Sie können die Kapitaldienstfähigkeit überprüfen
Sie verstehen die Verfahren der Antragstellung und Ausschreibung
Sie verstehen die Struktur der Antragstellung (Wer stellt für wen den Antrag)
Sie beherrschen die Methoden der Informationsbeschaffung, Informationsstrukturierung und Informationsdarstellung
Sie können arbeitsrelevante Entscheidungen bei der Auswahl von Förderprogrammen treffen

Welche Inhalte werden vermittelt?

Definition der Begriffe Existenzgründung, Gründung und Wachstum aus der Sicht der Förderprogramme
Übersicht über die Förderprogramme des Bundes und der Länder (mit Verweisen auf EU Refinanzierungen)
Sie verstehen das Vorgehen bei der Fördermittelrecherche
Sie kennen verschiedene Recherchesysteme
Sie verstehen die relevanten Richtlinien
Sie können die Bemessungsgrundlagen ermitteln
Sie können die Kapitaldienstfähigkeit überprüfen
Sie verstehen die Verfahren der Antragstellung und Ausschreibung
Sie verstehen die Struktur der Antragstellung (Wer stellt für wen den Antrag)
Sie beherrschen die Methoden der Informationsbeschaffung, Informationsstrukturierung und Informationsdarstellung
Sie können arbeitsrelevante Entscheidungen bei der Auswahl von Förderprogrammen treffen

Welche Inhalte werden vermittelt?

Definition der Begriffe aus der Sicht der Förderprogramme
Kriterien für die Zuordnung zu einzelnen (speziellen) Fachprogrammen
Übersicht über die Förderprogramme des Bundes und der Länder (mit Verweisen auf EU Refinanzierungen)
Sie verstehen die Rahmenbedingungen und Strategien der EU
Sie kennen die Programme und Instrumente der EU
Sie das Rahmenprogramm Horizont 2020 hinsichtlich der Struktur, der Inhalte, der Instrumente und Verfahren
Sie können die Partnersuche begleiten
Sie verstehen die Antragstellung im Teilnehmerportal der Kommission
Sie verstehen die Projektbegutachtung und die Evaluierungskriterien 
Sie entwickeln Strategien einer erfolgreichen Antragstellung
Sie verstehen die Gestaltungsmöglichkeiten und – Notwendigkeiten von MoUs und Konsortialverträgen
Sie beherrschen die Vertragsverhandlungen der KOM und der Zuwendungsvereinbarungen
Sie kennen die Rahmenbedingungen der Internationalen Zusammenarbeit
Sie beherrschen die Kommunikation mit Behörden und Förderstellen in englischer Sprache

Welche Inhalte werden vermittelt?

Übersicht über die Förderprogramme und –bereiche der EU
Arten von Verträgen zur gemeinschaftlichen Antragstellung
Einfluss internationaler Regelungen auf ein Konsortium als Antragsteller
Sie können die Unterlagen an die generellen und individuellen Bedürfnisse der Kapitalgeber anpassen
Sie können Teilprojekte des Unternehmens den Kapitalverwendungsnachweisen zuordnen
Sie kennen die Fristen und deren Einflüsse auf die Verwendung zugesagter Mittel
Sie kennen die Vorgehensweise zur Informationsbeschaffung
Sie planen Arbeitsschritte zielgerichtet und setzen sie um
Sie dokumentieren alle Vorgänge und Abstimmungen
Sie subsummieren und treffen Entscheidungen und setzen diese beharrlich mit personaler Kompetenz durch
Sie verfügen über Verhaltens-, Kontakt- und Rollenflexibilität, um konstruktiv, effektiv und zielorientiert zu kommunizieren
Sie arbeiten ausdauernd und sind anstrengungsbereit
Sie setzen sich selbst Arbeitsziele und arbeiten diese sorgfältig ab

Welche Inhalte werden vermittelt?

Phase 4 (Umsetzungsplanung): Kapitalgeberrecherche, Unterlagenzusammenstellung, Zeitabläufe und Gesamtzeitplan, Zielüberprüfung
Phase 5 (Umsetzung): Strategische Abfolge, Gesprächsvorbereitung, Bewilligung, Verträge, Verwendung, Zielüberprüfung
Phase 6 (Nachbereitung): Dokumentation, Prozessanalyse, Aktualisierung der Unterlagen, Überprüfung der Gesamtfinanzierung des Unternehmens
Sie können beschreiben, wie Kapitalgeber refinanziert sind
Sie kennen die gesetzlichen Vorgaben der Kapitalvergabe
Sie wissen, welche Rolle der Gesprächspartner bei der Kapitalvergabe einnimmt
Sie verstehen die Grundlagen des Zeitmanagements und können diese einsetzen
Sie beherrschen die Techniken des Projektmanagements
Sie beherrschen die Methoden der Informationsstrukturierung und –darstellung
Sie können Akquisitionsaktionen vorbereiten
Sie kennen die Abläufe bei der Erstellung von Entscheidungsvorlagen
Sie haben persönliche Stärken erkannt und genutzt
Sie verfügen über Team- und Konzentrationsfähigkeit
Sie können Vertrauenspositionen aufbauen und erhalten
Sie können interpersonelle Konflikte erkennen und mit ihnen umgehen (Konfliktfähigkeit)

Welche Inhalte werden vermittelt?

Definition der Kapitalgeber
Einfluss der Refinanzierung auf die Kapitalvergabe
Einfluss der Intermediäre

Unsere Ansprechpartner

Wir begleiten Sie fördernd

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Prof. Dr. Karl-Wilhelm Giersberg

Verantwortlicher der Fachhochschule Kaiserslautern

ist seit 1997 Professor an der Hochschule Kaiserslautern, Zweigstelle Zweibrücken sowie Präsident des BKM Bundesverband Kapital für den Mittelstand e. V. und Vorsitzender des Fachverbands Finanzierung im BDU, beide in Bonn.

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Michael D. G. Wandt

Verantwortlicher des BKM

ist stellvertretender Vorsitzender des BKM Bundesverband Kapital für den Mittelstand e. V. und seit 1982 wissenschaftlich im Bereich Fördermittel tätig. Seit 1986 arbeitet er als Berater für Unternehmen und hat seitdem rund 16.000 Fördervorhaben mit seinen Teams begleitet. Der Dipl.-Wirtsch.-Ing. Maschinenbau arbeitet seit 2003 in der VALEA Unternehmensberatung BDU und ist dort Leiter der Fördermittelberatung unter der Marke WABECO Subventionslotse®.

Stimmen

„Wir von Unternehmensseite aus wünschen uns mehr nachvollziehbare Qualitätsmerkmale, mit der wir die richtigen Berater aus einer Vielzahl von Angeboten wählen können. Deshalb begrüße ich, dass es jetzt den „Zertifizierte(n) Fördermittelberater(in) (FH)“ gibt."

Ralf Reuwer, Finanzvorstand der Wessels + Müller AG, www.wm.de

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„Wir von Bankenseite leiten in den meisten Fällen die Fördermittel der Förderorganisationen durch. Dabei fällt uns immer wieder auf, dass Anträge von Unternehmen, die sich von gut qualifizierten Fördermittelberatern unterstützen lassen, eine überdurchschnittlich hohe Erfolgsquote haben. Deshalb begrüßen wir es auch, dass es nun diesen neuen Studiengang gibt.“

Martin Thomas, Betreuer Unternehmenskunden, Sparkasse Oberhessen, www.sparkasse-oberhessen.de

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"Selbst für große mittelständige Unternehmen stellt die Evaluierung staatlicher Förderprogramme, die Beantragung der Fördermittel und die Einhaltung der damit verbundener Regularien eine große Herausforderung dar. Hierbei benötigen Sie die Unterstützung kompetenter Fördermittelberater, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen."

Bertram Bechtold, Leiter Finanzen, GF Automotive Georg Fischer Automobilguß GmbH, www.georg-fischer.com

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„Viele Anträge auf Fördermittel scheitern unnötig, weil bei der Antragstellung schwerwiegende Fehler gemacht werden. Berater, die in besonderer Weise für das Thema Fördermittel qualifiziert sind, können einen großen Beitrag dazu leisten, dass Unternehmen bei der Antragstellung erfolgreich sind.“

Oliver Pressler, Bürgschaftsbank Hessen GmbH, www.bb-h.de

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